Alle meine Tiere

Alle meine Tiere

Ich rette auch schon mal Jungvögel, die aus dem Nest gefallen sind. Vor einigen Jahren war es eine kleine nackte Krähe, die ich Abraxas nannte. Leider hat sie meinen Rettungsversuch nicht überlebt …

Hier stelle ich euch alles vor, was bei uns so kreucht(e) und fleucht(e). Ihr erfahrt, was eine Hundkatze ist, und Ihr könnt Euch ansehen, was dabei herauskommt, wenn unser Hund verliebt ist.

Sam, der beste Golden Retriever der Welt

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Der treudoofe Blick täuscht, denn Sam hatte es faustdick hinter den Ohren. Wenn ihn der Hafer stach, büchste er schon mal aus und klaute dann mit Vorliebe Schuhe beim Nachbarn. Kurz vor Weihnachten 2009 musste Sam von uns gehen. Wir sind sicher, dass er im Hundehimmel weiter sein Unwesen treiben darf und glücklich ist.

 

Ein Nachmittag voller Liebe

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Und das ist das Ergebnis! Die Golden Retriever-Dame Tessa hatte es Sam angetan, und vier Herrchen und Frauchen warteten ungeduldig auf den Tag X. Der kam, und mit ihm gleich acht süße Welpen. Weil mein Herz beim Anblick dieser Fellknäuel überzulaufen drohte, durfte ein Welpe eine Nacht bei uns verbringen, bevor seine künftigen Besitzer ihn endlich in die Arme nehmen konnten.

Mogli und Bruno, ein ungleiches Gespann.

Was soll schon dabei herauskommen, wenn eine türkische Gemütlichkeitsbombe und ein energiegeladener Kasper aufeinandertreffen? Spaß, natürlich! Mogli entwickelte sich kurz nach der Ankunft aus Istanbul von einer schlanken, eleganten Katze zu einer runden, recht behäbigen Katze, die jeden anschmust, der ihr in die Quere kommt. Und nachdem Bruno nach seiner Ankunft zuerst ganz schreckliche Angst vor dem hellhaarigen Monster (Sam) hatte, schlief er dann furchtbar gerne ganz dicht an Sams Bauch gekuschelt.

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Wolfi hat Katzen zum Fressen gern.

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Dachten wir jedenfalls, denn vor Mogli und Bruno hätte unser Husky sich sicher die eine oder andere Katze als Zwischenmahlzeit einverleibt. Inzwischen – man mag es kaum glauben – ist Mogli vor seinen Schmuseattacken nicht mehr sicher…

Die Hundkatze

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Als wir noch keinen Hund, sondern „nur“ zwei Katzen hatten, führten wir am Wochenende hin und wieder Hunde aus, die im Tierheim Bonn auf ein neues Herrchen oder Frauchen warteten. Eines schönen Tages brachte uns der Briefträger ein Schreiben der Stadt Bonn. Der Gemein(d)e-Direktor schrieb, er habe erfahren, wir hätten einen Hund aus dem Tierheim geholt und forderte uns auf, Hundesteuer zu entrichten. Da ich als freiberufliche Texterin unendlich viel Zeit habe, setzte ich mich hin und schrieb zurück:

„Als Anlage erhalten Sie ein Foto meines Haustieres, um welches es sich hier offensichtlich handelt. Der Name des Tieres lautet „Jeannie“, das Geschlecht ist weiblich, und das Tier ist fünf Jahre alt. Möglicherweise sind diese Angaben für die Festsetzung der Steuer von Bedeutung. Bisher bin ich davon ausgegangen, dass es sich bei Jeannie um eine reinrassige Britisch-Kurzhaar-Katze handelt. Nach Ihrem Schreiben bin ich allerdings erheblich ins Zweifeln geraten, ob es sich bei Jeannie nicht doch um einen Hund handelt. In diesem Fall bin ich selbstverständlich bereit, die Hundesteuer nachträglich zu entrichten. In diesem Zusammenhang bitte ich Sie, mir unbedingt mitzuteilen, um welche Hunderasse es sich hier handelt, damit das Tier artgerecht gehalten werden kann. Denn allein die Vorstellung, dass ein Hund seit fünf Jahren Katzenfutter zu sich nehmen muss, auf ein – wenn auch noch so schönes – Katzenklo gehen und „miau“ statt „wau“ machen muss, ist doch einfach grauenvoll. Sollte sich jedoch herausstellen, dass es sich bei dem Tier auf dem Foto doch um eine Katze handelt, erlaube ich mir, Ihnen anzuraten, sich nach kompetenteren Hinweisgebern umzusehen.“

Die Antwort kam postwendend: Es handele sich ganz offensichtlich um ein Versehen, und man bedauere den Vorfall.

Fritz, der (Un)glücksrabe.

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Der kleine Kater hatte mehr Glück als Verstand. Obwohl, man weiß es nicht, denn er hatte sich trotz Krankheit und verlorener Familie direkt vor das Auto meines Nachbarn geschleppt. Zufall oder Absicht? Der wiederum schleppte den Kleinen zu mir, und ich ihn wiederum direkt zum Tierarzt. Fritz gedieh nach Anfangsschwierigkeiten prächtig, und zwar derart prächtig, dass wir dem kleinen Tiger bald Pongo, einen Spielgefährten, geben mussten, weil er sonst das ganze Haus auf den Kopf gestellt hätte. Beide Kater konnten in gute Hände vermittelt werden.