Saumäßig kalt

 

Es Hasakind, es Hasakind,

kuschelt sich ins Neschtle,

do kommt sei Papa g’hoppelt gschwind

ond gibt’em noch a Fläschle.

Es Häsle nuggelt an d’r Flasch

ond macht sei Näsle dabei kraus,

do macht d’r Papa uff sei Dasch

ond holt a große Decke raus:

“Nachts isch des saumäßig kalt,

am Bauch, am Fuaß ond au am Arm,

drom hend älle Tierle em Wald

a dicke Deck, no isch’s schee warm.”

© by Marion Schimmelpfennig

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