Ranzablitza

 

Es Hasakind, es Hasakind,

heilt ond hält sich’s Bäuchle.

D’r Papa secht mit strengem Fenger

Kend, m’r derf net heuchle!

Ha noi, schreit’s Hasakind, em Wengert

han i frische Trauba gsäh,

han blos oine davo g’essa

ond jetzt duad mei Ranza weh

wia a scharfes Messer!

Ha no, du hasch es Ranzablitza,

secht d’r Papa ond denkt noch.

Du bleibsch heid vorm Eigang sitza,

sonschd kommt des Zeig im Neschdle hoch!

© by Marion Schimmelpfennig, Werbetexter

Dieser Beitrag wurde unter Gedichte vom Hasakind veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.